Herkunftszeichen Schweizer Holz für sechs St. Galler Bauten

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Alpenloge FlumserbergVor kurzem haben gleich sechs Bauten im Kanton St. Gallen das ‹Herkunftszeichen Schweizer Holz› erhalten. Das Label bedeutet, dass das verbaute Holz zu 80% und mehr in der Schweiz gewachsen und hier verarbeitet worden ist. Damit ist es sozusagen der Schweizer Pass für einen der wenigen Rohstoffe, die unser Land hervorbringt.
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Von oben nach unten und von links nach rechts: die Zwinglipasss-Hütte in Wildhaus, die Alpenloge Flumserberg, das Garderobengebäude Badi Hörnlibuck in Rorschacherberg, die Sarganser Schlosshof–Sanierung, die Marxenhütte Flumserberg sowie die Sägehalle Fenkholz in Hinterforst.


Bilder Lignum Holzkette St. Gallen

Noch haben im Kanton St. Gallen erst wenige Objekte das Herkunftszeichen erlangt. Um so wichtiger sind diejenigen, die es schaffen. Sie zeigen, dass es möglich ist, von A bis Z mit regionalem Holz zu bauen. Kürzlich erhielten an einem Gemeinschaftsanlass im Schloss Sargans gleich sechs Bauherrenvertreter die begehrte Auszeichnung für Werke aus Schweizer Holz.

Erwin Rebmann, Geschäftsführer der Lignum Holzkette St. Gallen, gratulierte den Bauherren und Planern der ausgezeichneten Projekte zu ihrem Engagement für das Holz aus unseren hiesigen Wäldern. Entstanden sind daraus die Alpenloge Flumserberg, das Garderobengebäude Badi Hörnlibuck in Rorschacherberg, die Marxenhütte Flumserberg, die Sarganser Schlosshof-Sanierung, die Zwinglipass-Hütte in Wildhaus sowie die Sägereihalle Fenkholz in Hinterforst. Insgesamt wurden für diese Projekte 561,8 m3 Holz verbaut, was rund 1100 m3 Rundholz entspricht.

‹Man muss nur wollen›

Gemeinsam ist allen sechs Bauherren, dass sie sich bereits am Anfang der Planungsphase klar für Holz aus der Region ausgesprochen haben. Sie sind sich einig: Mit Schweizer Holz zu bauen ist immer möglich; man muss nur wollen. ‹Unser Holz hat weniger als fünf Kilometer zurückgelegt›, erklärte der Rorschacherberger Gemeindepräsident Beat Hirs, Bauherr der Badi Hörnlibuck. Vom Wald war es ein Katzensprung in die Sägerei und in die Zimmerei; von dort legte das Holz nur wenige Kilometer auf den Bauplatz zurück. 

Ähnlich beim Schloss Sargans: In nächster Nähe sind die Weisstannen gewachsen, die den Rohstoff für die neue Aussentreppe lieferten. ‹Wir brauchten nicht lange, um uns für Schweizer Holz entscheiden›, betonten die beiden Vertreter der Sägerei Fenk in Hinterforst. Dies aus dem einfachen Grund, weil der Sägereibetrieb seit eh und je nur regionales Holz verarbeitet.

Für die Ortsgemeinde Flums-Dorf ging es nicht nur darum, Holz aus der Region zu verwenden, sondern man wollte auch zeigen, was mit Holz alles möglich ist. Entstanden sind Gebäude, bei denen die traditionelle Strickbauweise mit modernen Elementen kombiniert worden ist.

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